Einblicke in den Statik-Club

Erik und Linus geben uns einen Einblick in den Statik-Club bei Hr. Klopfer. Dieser ist Teil der Naturwissenschaftlichen Fächer.

Im Club Statik ging es darum herauszufinden, warum ein Haus nicht im Boden versinkt und welches Profil (Dreieck, Kreis, Quadrat) die höchste Tragkraft aufweist. Wir lernten viele grundlegende Sachen für den Beruf des Ingenieurs.
In den letzten Clubsitzungen des Clubs Statik haben wir eine Brücke gebaut. Dies war sehr schwierig, da wir immer Schaschlikspieße mithilfe von Heißkleber, aneinander kleben und dann noch zusätzlich zur Fixierung mit Faden umwickeln mussten. Es war nicht immer einfach zwei Teile miteinander zu verbinden, weshalb wir uns Löthelfer und Krokodilklemmen zur Hilfe holten. Am Anfang war es noch leicht, doch dann wurde es immer schwieriger die Teile miteinander zu verknüpfen. Wir hatten einen 1:1 Plan der Seitenkonstruktion der Brücke gezeichnet. Die einzelnen Brückenteile haben wir direkt auf diesem Plan zusammen geklebt und anschließend mussten wir sie nur noch vorsichtig vom Papier lösen. So hatten wir die Brückenteile gleich im richtigen Maßstab. Das haben wir dann zwei mal gemacht und dann die beiden Seitenteile zusammen geklebt (siehe Bild 2). Am Ende haben wir wieder alles mit Faden umwickelt (siehe Bild 3).
In unserem Statik Club gab es am Schluss ganz unterschiedliche Fachwerkbrücken (siehe Bild 1 und 4). Um zu testen wie viel Gewicht die Brücke tragen kann, haben wir ein Holzstück in die Brücke gelegt und dann eine Schnur angehängt (siehe Bild 1). An diese Schnur haben wir Maschinenschraubstöcke und einen Holzklotz, der 1 kg wog, angehängt (siehe Video). Die Brücke hat eine Last von insgesamt 10,6 kg getragen. Dabei verbog sich unsere Brücke weniger als bei den anderen Brückenbauten. So ist zu vermuten, dass unsere Brücke noch mehr Gewicht getragen hätte. Unsere Brücke hat ein Eigengewicht von nur 106 Gramm.
statik_1

Bild 1

statik_2

Bild 2

statik_3

Bild 3

statik_4

Bild 4


 
 
ASW-Buch - 24,95 €