ASW Netzwerkassistenten am Tag der Technik

Tag der Technik

Ein Beitrag von Erik Dohse und Simeon Luca Lohrmann

Am 01.02.2019 wurden die Netzwerkassistenten der Alemannenschule von APM nach Tiengen zum Tag der Technik eingeladen. Es waren dabei: Erik, Simeon, Stefan, Gabriel und Herr Sigloch. Wir trafen uns im Telekom Shop, wo uns die Lehrlinge abgeholt und uns in den Präsentationsraum gebracht haben. Uns wurde präsentiert, welche Arbeit ein IT-Systemelektroniker hat. Die Lehrlinge haben 5 Stationen vorbereitet, um uns einen Einblick in den Beruf zu ermöglichen.

Station 1: Smart Home

An der ersten Station ging es darum, ein Smart Home im Eigenbau zu bauen. Mit einem Raspberry Pi geht es sehr leicht, da dies ein Einplatinencomputer ist . Hierzu mussten wir einen Widerstand und eine LED auf eine Platine löten (siehe Bild 1) und dann mit dem Raspberry pi verbinden und dazu ein Programmiercode schreiben. Hierzu hat uns ein Mitarbeiter erklärt, dass man sich eine Benutzeroberfläche erstellen kann (sozusagen wie das Kontrollzentrum bei einem Tablet) und darüber die Geräte ein-und ausschalten kann.

Station 2: Sicherheitstechnik

An der Station Sicherheitstechnik wurde uns erklärt wie ein Sicherheitssystem aufgebaut ist. Es gibt Kameras und eine Software, mit dieser kann man die Kameras kontrollieren. Die Software heißt Avigilon 6. Mit dieser Software kann man sich eine Videoüberwachung einrichten, z.B. kann man einen Bereich markieren. Wenn dort sich etwas bewegt wird ein Video aufgezeichnet. Dann gab es noch eine Alarmanlage, die beinhaltete: Einen Bewegungsmelder. einen Fensteröffnungssensor und eine große Sirene. Diese ist extrem laut (über 200 Dezibel). Die Alarmanlage kann in 3 verschiedenen Modulen betrieben werden bspw. im Testbetrieb und Montagebetrieb. Wenn die Anlage scharfgestellt ist und ein Sensor auslöst,  geht die Alarmanlage an und es wird eine SMS an Dich geschickt. Leider ist die Anlage sehr teuer, sie kostet ca. 2000 Euro.

Station 3: Router einrichten

Hier lernten wir, wie man das Internet einrichtet. Wir mussten als erstes die Fritzbox an den DSL Port anstecken. Diesen nennt man dann WAN (Wide Area Network). Als nächstes mussten wir die Benutzeroberfläche der Box öffnen, um ein Kennwort und die Daten einzugeben, die wir von einem Azubi bekommen hatten. Nun konnten wir ein Telefon einrichten (siehe Bild 5). Dafür mussten wir ein Kabel vom Telefon in fon einstecken. Um nun eine beliebige Nummer anrufen zu können, mussten wir nur noch den Paring Knopf an der Telefonstation drücken. Somit war das Telefon bereit zum Telefonieren.

Station 4: Glasfaser

Bei der Glasfaser-Station ging es darum, wie Glasfaser verbindet bzw. repariert und verlegt wird. Eine Glasfaser ist etwas dicker als ein Haar. Bevor man die Glasfaser mit einem Gerät verbindet, muss zuerst die Isolierung entfernt und die Glasfaser mit Alkohol gereinigt werden. Dann wird es gerade abgeschnitten. In dem Gerät werden die Fasern ausgerichtet und dann zusammengeschmolzen (siehe Bild 2, 3 ,4). Pro Haus kommen 4 Glasfasern hinein. Entweder wird es direkt beim Bauen des Hauses verlegt oder es wird mit Luftdruck durch ein Rohr geschossen. In einem Glasfaserkabel können bis zu 96 Glasfasern zusammengefasst sein. Also kann es sein, dass mit einem Kabel ein ganzes Dorf mit Internet versorgt wird.

Station 5: PC

Am Anfang wurde uns erklärt, dass ein PC nicht ohne einen Prozessor läuft. (Sozusagen ist der Prozessor das Gehirn eines PCs) Ein PC braucht wichtige Komponenten, damit er überhaupt funktioniert, es wird benötigt: Ram, Mainboard, Festplatte, Prozessor, eine Grafikkarte und ein Netzteil. Uns wurde auch noch gezeigt, was der Unterschied zwischen einer SSD Festplatte (solid state drive) und einer HDD Festplatte (hard disk drive) ist. Wenn die HDD runterfällt, kann dies zu Datenverlust führen. Im Gegensatz zu einer SSD, kann es zu keinem Datenverlust kommen.

Am Ende hielt Herr Müller, einer der Geschäftsführer von APM, noch eine kleine Präsentation über die Netzauslastung und beantwortete unsere Fragen.

Dies war ein sehr interessanter Tag für uns! Vielen Dank an APM und Herrn Sigloch!

Bildbeschreibungen:
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