BBC-Podcast mit Filia, Lernpartnerin an derASW

Positives über die momentane Ausnahmesituation „Covid 19“ hört man selten. In der Welt der Lernenden und Lehrenden gibt es nur wenige Lichtblicke was „homelearning meets school“ angeht. Lernlücken, versäumte Inhalte und Wissensrückstände sind Schlagworte, denen die Bildungswelt mit der Digitalisierung der Schule zu Leibe rücken will. Digitalisierung bedeutet oftmals aber nur, die Schüler wieder kontrolliert in Form von getakteten Frontalangeboten durch den Stoff des jeweiligen Jahrgangs zu pressen.
Was aber, wenn Covid 19 und damit die Chance, sich vom regulären Unterricht und dessen engem Zeitgerüst zu befreien, ungeahnte Potenziale birgt? Motivierte, wissbegierige und vor allem kreative Schüler haben, dank Covid 19, eigentlich endlich die Freiheit, sowohl ihren notwenigen Unterrichtsstoff schnell abzuarbeiten -ohne im 45 Minuten Takt an die Schulbank gefesselt zu sein- als auch ihren Interessen nachzugehen.
Leider werden auch diese Lichtblicke meist von enormen Aufgabenvolumina aller Fächer erdrückt und bleiben meist im Schatten der Krise.

Filia Pippilotta Basic, 16 Jahre alt, hat während des Corona Lockdowns „Homegoing“ von Yaa Gyasi gelesen und war durch die Leistung der damals 26-jährigen Ghanaisch- Amerikanischen Autorin, 400 Jahre des transatlantischen Sklavenhandels fiktional in Form einer Familiensaga festzuhalten, tief beeindruckt. Filia schrieb aufgrund dessen eine Buch Rezension auf goodreads.com, um anderen Interessierten vom Wert dieses Buches zu erzählen. BBC las diese Rezension und lud Filia zu ihrem Podcast „Yaa Gyasi: Homegoing - A discussion of the prize-winning novel with its acclaimed Ghanaian author Yaa Gyasi“ ein.

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Filias Beitrag ist ab Minute 37 zu hören.
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